Wer die Geschlechterseiten wechselt, sichtbar gemacht
durch Vornamens- änderung und körperliche Modifikationen, muss nicht nur die
eigene Selbstdarstellung ändern, sondern macht auch gänzlich neue Erfahrungen
im Umgang der Anderen mit einem selbst. Insbesondere im Feld der geschlechter-politischen
Auseinandersetzungen wirkt das Raster geschlechtlicher Stereotypisierungen
und Vorurteile für jede der Genusgruppen oft als Wahrnehmungsfilter und Kommunikationsbremse.
Geschlecht ist ein für beide
»Seiten« relevantes Kriterium, mit dem über Zugehörigkeit zu bzw. Ausschluss von den jeweiligen Debatten entschieden wird. Den inneren und äußeren Prozessen als Trans-Mann im privat-persönlichen wie im geschlechterpolitischen Kontext soll im Gespräch nachgegangen werden.
Christian Schenk, MdB a.D., Organisationsberatung und Diversity Management im Gespräch mit Stefan Beier
Christian Schenk
Vita:
- Über Stefan Beier [
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- Über Christian Schenk [
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